| Buchvorstellung / Inhaltsangabe
Ursel Scheffler - Die grüne Hexe neu erschienen unter dem Titel: "Zur Hölle mit den Hexen" bei Bertelsmann/Random House
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| Ursel Schefflers Buch, das mit Bildern von Jutta Timm liebevoll
illustriert ist, wendet sich an Kinder ab 10 Jahren.
Es handelt von Flora Aurora Rosenbloom, der grünen Hexe, und ihren beiden Freundinnen, Henna Rubinstein und Lilli Blau. Die drei jungen Frauen sind Hexen, allerdings junge und moderne Hexen, die als Floristin, als Friseurin oder als Reiseverkehrsfrau arbeiten und sich schon äußerlich stark vom stereotypen Hexenbild unterscheiden. Die turbulente Geschichte nimmt ihren Anfang, als Flora in ihrem Blumenladen von M.A. Lefiz, einem Agenten der D.T.G., aufgesucht wird und sich weigert, die umweltschädlichen Produkte, die ihr der zwielichtige Mann aufdrängen will, in ihrem Geschäft einzusetzen. Stattdessen informiert sie ihre Hexenfreundinnen und unternimmt eine Reise nach Salem in den USA, wo Lillis Cousine wohnt. Dort findet auch ein Auftritt des berühmten Zauberers David Copper statt, in den Lilli verliebt ist. Die D.T.G. stellt in der Geschichte eine Art Dachorganisation der Hexen und Zauberer dar, repräsentiert durch Hans Magnus von Orkus. Die Abkürzung D.T.G. steht für des Teufels Großmutter, ihres Zeichens Chefin der Hölle und ihrer 999 Tarnorganisationen. Von ihrer Organisationsform her ist die D.T.G. eine Mischung aus multinationalem Konzern, Wirtschaftssekte und Kaderpartei. Die Aufmüpfigkeit vieler Mitglieder, die, statt Böses zu tun, lieber moralisch einwandfrei und umweltgerecht handeln, bleibt der Organisation nicht verborgen; auf einem Zaubererkongress am Nil schwört H.M. von Orkus daher die Zauberer erneut auf die (bösen) Ziele der Organisation ein und wählt aus den Reihen der Zauberer zwei freiwillige Agenten, die die Hexen in Amerika beschatten sollen. Die D.T.G. vermutet nämlich hinter der Reise der drei Freundinnen eine konspirative Absicht. Die Agenten ahnen nicht, dass ihre Beschattung der jungen Frauen dazu dienen soll, sie zu entführen und der D.T.G.-Zentrale in New York zuzuführen. Dass mit dieser Zentrale des Bösen nicht zu spaßen ist, musste schon Cindy Craw erfahren. In einer Art Rahmenhandlung traf sie am Anfang der Geschichte mit H.M. von Orkus zusammen und geriet durch ihre Unbekümmertheit und Neugier in die Fänge der Organsisation, die sie in ein Krokodil verwandelte und in eine Alligatorfarm der Organisation verbrachte. Dort wird sie später von den drei jungen Hexen entdeckt und mitgenommen, ihre wahre Identität decken allerdings erst die drei Haustiere der jungen Frauen auf: Knitter, die Spinne, Titus, der Kater und Zinnober, der Papagei. Nachdem die D.T.G. die drei Hexen in Salem entführt hat, nähert sich die Geschichte ihrem Ende. Den Hexen gelingt es mit einer List, sich aus der D.T.G.-Zentrale zu befreien, das Krokodil zurück zu zaubern und nicht zuletzt die abgegebenen Schatten vieler Menschen, die sich der D.T.G. verschrieben hatten, zu befreien. Zum Schluss finden auch die Paare der Geschichte zusammen. Lilli heiratet ihren David Copper, Henna verliebt sich in einen der beiden Hexenjäger und Floras Liebhaber, ein Kunde ihres Blumenladens, ist in Wirklichkeit ein berühmter Greenpeace-Aktivist. Das Happyend der Geschichte wäre perfekt, tauchte nicht am Schluss H.M. von Orkus in neuer Maske wieder in der Geschichte auf.... Holger Priebs
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| Ursel Scheffler: Die grüne Hexe, rororo rotfuchs 751, DM 9.90, Reinbek 1995, ISBN 3 499 20751 6 ( vergriffen, s.u. ) |
Im Januar 2006 teilte mir die Autorin folgendes mit:
Der bei Ihnen besprochene Titel "Die grüne Hexe" (rororo TB) von Ursel Scheffler ist vergriffen und als Hardcover Ausgabe bei Bertelsmann/Random House unter dem Titel "Zur Hölle mit den Hexen" neu erschienen.Link: Homepage von Ursel Scheffler |